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Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, hat Anfang Dezember 2017 erneut beklagt, dass die Kosten für die „Mütterrente“ allein von den Beitragszahlern getragen werden müssten. „Es handelt sich dabei eindeutig um Leistungen, für deren Erwerb keine Beiträge gezahlt wurden und die daher sachgerecht auch nicht aus Beitragsmitteln zu finanzieren sind", sagte Roßbach vor der Bundesvertreterversammlung, dem höchsten Selbstverwaltungs-Gremium der Rentenversicherung.

Mütterrente:„Wir werden alles daran setzen, dass der Fehler von 2014 nicht 2018 ein zweites Mal gemacht wird."

Gundula Rossbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung

In ihrem Bericht befasste Rossbach sich mit Reformüberlegungen zur Weiterentwicklung der Alterssicherung. Sie bot dabei der Politik noch einmal ausdrücklich die Unterstützung und Expertise der Rentenversicherung bei der Entwicklung von Reformvorschlägen an. Zu Forderungen nach einer nochmaligen Ausweitung der „Mütterrente“ sagte sie daher: „Wir werden alles daran setzen, dass der Fehler von 2014 nicht 2018 ein zweites Mal gemacht wird." Bei der Ausweitung der Kindererziehungszeiten handele es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren Finanzierung sachgerecht aus Steuermitteln erfolgen müsse.

Die Folien zum Vortrag sind als PdF-Datei eingestellt.