Altersarmut

Bedingungsloses Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen

"Was zahlreichen Erwerbslosen als „Schlaraffenland ohne Arbeitszwang“ erscheint, wäre ein wahres Paradies für Unternehmer"

Christoph Butterwegge

Wer die Armut in Deutschland wirklich bekämpfen will, darf nicht auf das Bedingungslose Grundeinkommen setzen. Die derzeit diskutierten Modelle lassen Vermögende finanziell uneschoren und sorgen nicht für sozialen Ausgleich.

Ein Ziel der Neoliberalen wäre nämlich dann erreicht: der Minimalstaat
Wenn dank des Grundeinkommens fast alle bisherigen Transferleistungen zu einer Leistung verschmolzen würden, wäre das Ziel neoliberaler Reformer geradezu nebenbei erreicht: ein „Minimalstaat“. Tarifverträge, Kündigungsschutz und Mindestlöhne könnten entfallen. Was zahlreichen Erwerbslosen als „Schlaraffenland ohne Arbeitszwang“ erscheint, wäre ein wahres Paradies für Unternehmer, in dem die abhängig Beschäftigten weniger soziale Rechte geltend machen könnten und ihre Gewerkschaften als Machtfaktor ausfielen, so Christoph Butterwegge in „Gegenblende“ Zum Beitrag