Aus den Regionen

DGB Rentenreport NRW 2014

DGB Rentenreport NRW 2014

Rente, Altersarmut DGB NRW NRW Rentenreport

DGB Rentenreport 2014 NRW
Steigende Altersarmut zeichnet sich ab

Am heutigen Montag (25.08.2014) stellte der DGB-Bezirk NRW seinen Rentenreport 2014 vor. In ihm wird nachgewiesen, dass Durchschnittsverdiener mit immer niedrigeren Rentenansprüchen auskommen müssen. Erhielten 1990 RentnerInnen noch 50,2 Prozent ihres durchschnittlichen Einkommens als Rente, waren es bereits 2014 nur noch 45 Prozent.

Frauen gehören zu den Verliererinnen des Rentensystems. Denn viele arbeiten in Teilzeit oder Minijobs, so dass die durchschnittliche Altersrente 2013 503 Euro monatlich betrug. Bei Männern hingegen 1.007 Euro. Ebenso erschreckend ist die Entwicklung bei der Erwerbsminderungsrente. Hier zeichnet sich ein Anstieg der psychischen Erkrankungen ab. Wurden 2003 noch keine 30 Prozent der Erwerbsminderungsrente wegen psychischer Erkrankungen ausgezahlt, waren es bereits 2013 über 45 Prozent. Und auch hier ist Altersarmut absehbar.

Um eine Änderung auf den Wegzu bringen, empfiehlt der DGB ein Bündel von Maßnahmen. Dazu gehört die schrittweise Erhöhung des Rentenbeitragssatzes auf 22 Prozent, mehr altersgerechte Arbeitsplätze und einen Rechtsanspruch auf die Rückkehr in eine Vollzeitstelle.

Der Rentenreport ist oben rechts als PdF-Datei eingestellt.